Re: Erfahrungen mit alkalischen cyanfreien Zn/Zn-Legierungsb
Hi,
also dass mit dem Burning Zinc kann ich nur bestätigen, habe es schon ein paar mal live im Zuge einer Untersuchung zur Vermeidung des ganzen gesehen, bei der Bauteilgrösse die wir damals hatten war das schon beeindruckend und erschreckend zu gleich. Aber wenn man einige Dinge beachtet ist die Gefahr von Burning Zinc fast gleich null.
Was das Alter der Elektrolyte angeht kann ich nur sagen dass wir eine stark erhöhte Dosiermenge an Additiven hatten (unser Prozess wurde von uns auf Hochleistung getrimmt 8A/dm2) trotzdem haben wir Elektrolyte die seit fast 10 jahren laufen, davon die letzten 4-5 Jahre 24h 6 Tage die Woche obwohl vor 10 Jahren jeder ,,Experte`` glaubte dass nach 2 Jahrenschluss sei. Allerdings handelt es sich bei diesem Elektrolyt nicht um einen der neuesten Generation. Mittlerweile haben wir schon ein mehrfaches des Elektrolytvolumen an Additiven durch gejagt und er läuft und er läuft und läuft......
Was die Schichten und ihre Veränderung über die Zeit angeht kann ich nur von unserem Elektrolyten ausgehen und dort gibt es auf jeden Fall Rekristallisationserscheinungen, innerhalb der ersten ca. 24h verändert sich die Struktur teilweisse erheblich (feststellbar an der Härte).
Auch später ändert sich dort einiges näher kann ich nicht darauf eingehen, sorry.
Was die Abbauprodukte und Verunreinigungen angeht kann ich nur sagen dass diese sehr wohl einen erheblichen Einfluss auf die Abscheidung haben und auch ihren Teil zum Thema Burning Zinc beitragen, allerdings gibt es ja Mittel und Wege diese zu entfernen. Vorsicht ist auf jeden Fall bei der Anwendung niedriger Stromdichten geboten.
mfG
HCN
Zwei Dinge sind unendlich:
Das Universum und die menschliche Dummheit!
Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...
Albert E.
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