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Thema: Die perfekte Ausbildung - Aus der Sicht der Auszubildenden

  1. #1
    Avatar von Yamm
    Yamm ist offline Administrator Administrator - Sauerstoff
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    Pfeil Die perfekte Ausbildung - Aus der Sicht der Auszubildenden

    Da wir ab und an Diskussionen zum Thema "Mein Betrieb beutet mich aus und bringt mir nichts bei!" haben, mache ich hiermit ein Thema auf, in dem Auszubildende schreiben können, wie ihrer Meinung nach eine gute / perfekte Ausbildung seitens Firma aussehen sollte.

    Für die Chefs gibt es das Thema: Der perfekte Auszubildende - Aus der Sicht eines Chefs
    In der Galvanotechnik ist 1+1 manchmal 1,5, manchmal 2,5 und manchmal sogar 2.

  2. #2
    Avatar von Krayzie
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    Nettes Thema. Ich beschreibe einfach mal, was mir gefehlt hat oder was ich mir noch gewünscht hätte.

    Mit am wichtigsten ist wohl die Abwechslung. Man sollte so viele Bereiche wie möglich kennen lernen. Wenn man z.B. seine Ausbildung in einer reinen Verzinkerei oder ähnliches vollzieht, sollte man den Azubi auf jeden Fall mal für 2-3 Wochen zu einem anderen Betrieb schicken.

    Denn ohne Handanlage oder ganz andere Verfahren kann man sich nicht so einfach auf die Prüfungen etc. vorbereiten. Ich meine klar, man hat Galvanikunterricht in der Schule aber das ist auch nicht die Welt. Ich war in meinen Schulblöcken jeweils 2 mal in der Schulgalvanik. Leider ging es nicht anders aber ich fande es doch zu wenig.

    So war ich vor meiner Zwischenprüfung bei einer Fachfirma und konnte in Ruhe alles mögliche lernen und üben. Dies ist schonmal ein wichtiger Baustein.

    Desweiteren sollte der Azubi die möglichkeiten haben, mit jemanden im Betrieb lernen zu können. Dies kann während der Arbeitszeit sein aber auch außerhalb. Einen Ansprechpartner bei aufkommenden Fragen zu haben, ist verdammt wichtig (deswegen kam ich hier her).

    Weitere Punkte folgen bestimmt.......
    Ich kenne nicht die Antwort, aber ich bewundere das Problem!

    Ihr könnt Galva-Projekt helfen!
    oder etwa
    Gerade in Schreiblaune?

  3. #3
    Avatar von P!NKY
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    Für mich ist es in der Ausbildung sehr wichtig, dass man einiges vom Betrieb sieht und lernt. Es bringt nämlich nichts, wenn der Azubi die ganze Zeit an der Anlage steht und hinterher überhaupt keine Ahnung von der Badzusammensetzung, Analysen, etc. hat.
    Ich habe das Glück, dass ich während meiner Ausbildung sehr viel selbständig arbeiten kann/darf und Verantwortung habe. Aber auch die Theorie kommt bei mir nicht zu kurz. Mein Meister schiebt ab und zu mal, sofern er sich die Zeit nehmen kann, ein paar Mathestunden oder Allgemeines ein, was ich sehr vorteilhaft finde. Da er (durch das ständig kontrollierte Berichtsheft) weiß, was in der Schule durchgenommen wurde, überlegt er sich einige Aufgaben, die ich, wenn es die Zeit erlaubt, erarbeiten darf. Auf diese Weise strengt man sich nicht nur körperlich an, sondern treibt sein Wissen weiter an. Auf solche Aufgaben baut mein Meister dann weiter auf, sodass ich für den nächsten Schulblock (bestens) gerüstet bin.
    Es muss auch jemand da sein, dem man Löcher in den Bauch fragen kann und der nicht dauernd sagt: "Jetzt nicht! Später vielleicht, wenn ich mal ein bisschen Luft habe!"
    Weiter sollte, wie Krayzie schon beschrieben hat, die Möglichkeit bestehen, in einer fremden Firma andere Verfahren kennenzulernen.

  4. #4
    Avatar von mud
    mud
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    also wie meine vorredner schon schreiben.

    man muss qualifizierte ansprechpartner haben die einem sachen verständlich erklären können und nicht nach dem ersten nachhaken nervös auf die uhr schauen oder einen mit halbfertigen antworten abspeisen... da kann man seinem azubi dann besser n buch in die hand drücken.

    vorallem aber ist wichtig mit der materie in sämtlichen bereichen die eine galvanik bietet in berührung zu kommen. denn nur wenn man damit arbeitet entstehen fragen die einen weiterbringen.
    Greetz mud

    The difference between men and boys is the price of their toys!

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