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Thema: Hartcoating

  1. #1
    aschatz ist offline Unerfahrener Schreiber Calcium
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    Standard Hartcoating

    Hallo liebe Galva-Gemeinde!

    Ich habe eine Anlage zum HC aufgebaut (ca 550l) und will diese jetzt in Betieb nehmen bzw. habe schon einige Veruche gemacht. Leider habe ich festgestellt, dass es bei einfachen Leg. wunderbar geht aber bei spez. Leg wie 3.1645 AlCuMgPB überhaupt nicht geht.

    Kann mir da bitte jemand weiterhelfen wie ich das odentlich zum Laufen behomme? welcher Elektrolyt am besten geeinet ist und ob man mit Pulsbetrieb am besten fährt und welche Pulsmuster für welche Leg. erforderlich sind.


    Anlagenparameter:
    Gleichrichter 110V/200A, Badtemperatur ca.5°, Umwälzung Anodisierbad ca. 250l/min,Kathoden aus bBlei,WT-aus Edelstahl, VBH: Beizen E0, dekapieren mit Spülen,Elektolyt derzeit 5% Oxalsäure, Derzeit mache ich gerade Umbau auf Pulsbetr. mittels einem IGBT am Ausgang und Ansteuerung über Siemens Logo.

    Vielen Danke für eure Hilfe

    Gruß Alex
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  2. #2
    Avatar von H2O
    H2O
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    Hallo aschatz,

    mich interessiert der Teilschritt Dekapieren/Abklären etwas genauer. Wird Salpetersäure ca. 25% verwendet? wenn ja würde ich versuchen die Dekapierzeit zu verlängern. Nach der Legierungzusammensetzung müsste die Alu-Oberfläche nach dem E0-Beizen relativ dunkel aus der Natronlauge kommen? Ich vermute diese Legierungsbesteandteile die eigentlich in Salpetersäure löslich sein sollten werden nicht vollständig entfernt und verusachen dadurch die Störung.

    Gruß
    H2O
    Geändert von H2O (05.06.2009 um 12:00 Uhr)
    Der Esoterik verfallen zum Großteil Leute die vermuten "geheimes Wissen" sei unkomplizierter

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  3. #3
    aschatz ist offline Unerfahrener Schreiber Calcium
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    Hallo H2O,

    Nach dem Beizen waren die Teile dunkel -> viel Cu oder Si in der Legierung. Dekapiert habe ich mit ca.20% Salpeter ca. 1 min. , die Teile waren kreidebleich. Bei Oxals. habe ich nur Schichten von ca. 10µm zusammengebrach die sehr hell und weich waren, mit H2SO4 als Elekrolyt hatte ich Pittingeffekte und die Schicht war auch nicht dicker. Ich meine das Dekap kann es nicht sein da ja das Anodiseribad im sauren Breich ist und diese Bstandteile auch löst oder habe ich da unrecht?

    Gruß
    aschatz
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  4. #4
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    Standard Hallo erst mal

    Die Kathodenbleche könne auch aus Aluminium sein.
    zb: Almg3 oder 99,9 % Alu.
    Kleine Verbesserungen können auch im Elektrolyten vorgenommen werden.
    Alugehalt am besten nicht über 6g/l steigen lassen.
    Cu gehalt sollte gering bleiben.
    Ein paar Zusätze können dabei gut helfen.

    Bei Cu und oder Blei Legierungen hat sich eine Trennung der Legierungen sehr bewährt.
    Also auch wenn möglch Legierungen nach dem Aushärtungszustand trennen.
    AlCuMgPB / F34 oder AlCuMgPB / F37 trennen.

    In diesem Fall würde ich mit Strom Pulsen arbeiten
    ca 5A dm² Puls 2sec und pause 1.2-1.5 sec.
    Es gibt noch bessere Methoden wie mit Strom Pulsen und Rampe oder Spannungspulsen mit Rampe.

    Die Badbewegung sehr hoch halten (Lufteinblasung)
    Temperatur sollte max um 1C° schwanken
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  5. #5
    aschatz ist offline Unerfahrener Schreiber Calcium
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    Hallo!

    Vielen Dank für die Antworten. Mit welchem Elektoyt oder Badzusätzen kann ma da noch was verbessern? und wie ist das mit mit den Rampen gemeint (welche Flankensteilheit sollte man da haben)? Hat da villeicht jamand eine Übersicht welches Pulsmuster für welche Legierung?

    Danke im Voraus

    Gruß aschatz
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  6. #6
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    H2SO4 200g/l
    COOH – CH2 – CH2- COOH ( Oxalsäure ) 5 g / l
    Als Zusatz hat sich Ammoniumbifluorid gezeigt 3-5g/l (im Versuch ermitteln)

    Pulsen bei Cu Legierungen vereinfacht: ein 1,2 sec, aus 1,5 sec.

    Mit Rampe ist vereinfacht gemeint die Spannung oder die Stromstärke nicht sofort mit voller Leistung anzulegen, sondern innerhalb von 1-5 min auf gewünschte Parameter bringen.
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    aschatz (11.06.2009)

  8. #7
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    Zum Thema Schichtdicke habe ich folgende Parameter die erreicht werden können und in der Regel bei Kunden Angegeben werden können.

    Eigene Erfahrungswerte:

    1.) Cu – haltige Legierungen
    Al Mg Cu Pb
    F34 - 40 – 45µ
    F37 - 55 – 60µ

    Al Cu Mg1 (Bleche)
    F39 35 – 40µ
    F40 35 – 40µ
    F41 35 – 40µ

    2.) Gusslegierungen
    Al Mg 3
    Al Si 5 Mg
    Al Si 5 Mg alle ca 80µ
    Al Si 7 Mg
    Al Si 10 Mg

    3.) Al Mg 3
    Al Mg Si 1 alle >100µ
    Al Mg Si 0,5
    Al Mn 4,5 Mg


    4.) Zinkhaltige Legierungen 50 – 60µ
    5.) Andere Exoten – wenig Erfahrung
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  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu new für den nützlichen Beitrag:

    aschatz (30.06.2009)

  10. #8
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    Vielen Dank für die Beiträge habt mir sehr weiter geholfen ich hoffe dass ich das hin bekomme!
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  11. #9
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    Hat es geklappt mit der PB Legierung?
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    aschatz (28.02.2010)

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